Die externe Fixation ist eine chirurgische Methode zur Ruhigstellung von Knochen, damit eine Fraktur richtig heilen kann. Es wird verwendet, um Knochen und Weichgewebe nach einem schweren Bruch zu stabilisieren, kann aber auch als Verfahren zur Korrektur von Knochenfehlstellungen, zur Wiederherstellung der Gliedmaßenlänge oder zum Schutz von Weichgewebe nach einer schweren Verbrennung oder Verletzung verwendet werden.
Dieses Foto enthält Inhalte, die manche Leute als anschaulich oder störend empfinden.
Jonathan Cluett, M. D.
Externe Fixation zur Reparatur von gebrochenem Knochen
Die externe Fixation wird durch Einbringen von Stiften oder Schrauben in den Knochen auf beiden Seiten der Fraktur erreicht. Die Stifte werden außerhalb der Haut mit einer Reihe von Klemmen und Stäben, die als externer Rahmen bekannt sind, aneinander befestigt.
Die externe Fixation wird von einem orthopädischen Chirurgen durchgeführt und erfolgt in der Regel unter Vollnarkose. Das Verfahren selbst folgt normalerweise den folgenden Schritten:
- In die unbeschädigten Knochenbereiche um die Fraktur werden Löcher gebohrt.
- In die Löcher werden Spezialschrauben eingeschraubt.
- Außerhalb der Karosserie werden Stangen mit Kugelgelenken mit den Bolzen verbunden.
- Am Kugelgelenk können Anpassungen vorgenommen werden, um sicherzustellen, dass der Knochen richtig ausgerichtet ist, ohne dass der Knochen verkürzt wird, wenn überhaupt.
Die Hautpartien, die durch das Verfahren durchstochen wurden, müssen regelmäßig gereinigt werden, um eine Infektion zu vermeiden. In einigen Fällen muss möglicherweise ein Gipsverband angewendet werden.
Das Entfernen der Schrauben und des Außenrahmens kann normalerweise ohne Betäubung in einer Arztpraxis erfolgen. Es ist bekannt, dass an den Bohrstellen Brüche auftreten, und daher kann nach dem Entfernen der Vorrichtung ein erweiterter Schutz erforderlich sein.
Vorteile und Überlegungen zur externen Fixation
Der Hauptvorteil der externen Fixation besteht darin, dass sie schnell und einfach angewendet wird. Das Infektionsrisiko an der Frakturstelle ist minimal, obwohl die Gefahr einer Infektion besteht, wenn die Stäbchen durch die Haut eingeführt wurden
Fixateur externe werden häufig bei schweren traumatischen Verletzungen verwendet, da sie eine schnelle Stabilisierung ermöglichen und gleichzeitig den Zugang zu Weichgeweben ermöglichen, die möglicherweise ebenfalls behandelt werden müssen. Dies ist besonders wichtig, wenn erhebliche Schäden an Haut, Muskeln, Nerven oder Blutgefäßen vorliegen.
Die externe Fixation gewährleistet auch die ideale Kompression, Extension oder Neutralisation der Knochenplatzierung und ermöglicht gleichzeitig die Bewegung der nahegelegenen Gelenke. Dies hilft nicht nur bei der korrekten Einstellung der Knochen, sondern kann auch dazu beitragen, Muskelatrophie und Ödeme (die Ansammlung von überschüssiger Flüssigkeit) zu minimieren, die durch die vollständige Immobilisierung einer Extremität verursacht werden.
Eine externe Fixation ist unter folgenden Umständen kontraindiziert:
- Knochenbezogene Störungen oder Verschlechterungen, die eine Stabilisierung weniger sicher machen.
- Personen, die nicht in der Lage oder gewillt sind, die Stifte und Drähte richtig zu pflegen.
- Eine Person mit stark geschwächtem Immunsystem, die einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt ist.
Andere Anwendungen der externen Fixierung
Neben der sofortigen Reparatur schwerer oder komplizierter Frakturen kann die externe Fixation auch zur Behandlung oder Reparatur anderer Erkrankungen verwendet werden. Dazu gehören Operationen zur Korrektur von Knochenfehlbildungen, die zur Verkürzung einer Extremität führen.
Eine externe Fixation kann auch verwendet werden, um die Integrität von Knochenstrukturen (wie der Hand) nach einer schweren Verbrennung oder Verletzung zu erhalten. Ohne Fixierung kann sich das freigelegte oder geschädigte Gewebe durch die Ansammlung von Narben zusammenziehen, was zu einer langfristigen oder sogar dauerhaften Bewegungseinschränkung führt.