Stuhlfarbveränderungen und Reizdarmsyndrom

Es ist üblich, sich Sorgen zu machen, wenn Sie Veränderungen in der Farbe Ihres Stuhls sehen. Bevor Sie alarmiert werden, erfahren Sie, was typisch für IBS ist.

Es kann leicht sein, sich Sorgen über die verschiedenen Formen, Farben und Größen zu machen, die Sie beim Stuhlgang sehen. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um eine dramatische oder plötzliche Änderung handelt. Die Ursache kann ganz einfach sein

Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass sich der Stuhlgang dramatisch verändern kann, ohne unbedingt eine ernsthafte Krankheit anzuzeigen. Dennoch kann es schwierig sein zu wissen, wann Sie sich Sorgen machen müssen und wann Sie atmen können

Menschen, die mit Reizdarmsyndrom (IBS) zu tun haben, stehen in dieser Hinsicht vor einer einzigartigen Herausforderung. Per Definition beinhaltet die Störung eine Veränderung des Erscheinungsbildes des Stuhlgangs. Dies kann zu sehr verständlichen Bedenken hinsichtlich der Farbe des Stuhls führen.

Typische Stuhlfarben

Der normale Stuhl kann verschiedene Farben haben, ohne dass eine ernsthafte Erkrankung vorliegt. Die gängigsten Stuhlfarben sind:

  • Dunkelbraun
  • Hellbraun
  • Orange
  • Bräunen
  • Gelb

Farben, über die Sie sich Gedanken machen sollten

Die folgenden Farben sind nicht typisch und sollten sofort Ihrem Arzt zur Kenntnis gebracht werden:

  • Hellrot
  • Dunkelrot
  • Schwarz oder teerfarben

Wenn Sie Stuhl mit dieser Farbe haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, aber überreagieren Sie nicht. Obwohl roter oder schwarzer Stuhlgang auf Blutungen hindeutet und auf das Vorhandensein von Darmkrebs hinweisen kann, gibt es viele andere Möglichkeiten, die nicht so beängstigend sind.

Ursachen für hellroten, dunkelroten oder schwarzen Stuhl sind eine akute Infektion, ein Riss im Aftergewebe (Analfissur), Hämorrhoiden oder gutartige Polypen.

Reizdarm und Stuhlveränderungen

Wie oben erwähnt, beinhaltet IBS per Definition eine Veränderung des Stuhlbildes. Also, ja, Ihr Stuhl kann für Sie ungewöhnlich aussehen. Denken Sie nur daran, dass abnormal bedeutet nicht unbedingt, dass Ihre Gesundheitsdienstleister eine ernstere Krankheit übersehen haben.

Typische IBS-Stuhle können sein:

  • Mit Schleim gefüllt
  • Dünn und bleistiftartig
  • Hart, klumpig und schwer zu passieren
  • Weich, locker und wässrig

Nicht zu oft prüfen

Eine Person, die an einer Essstörung leidet, wird sich unnötige Qualen zufügen, indem sie ständig die Waage überprüft. Wenn die Zahlen oben sind, werden sie verärgert. Das Problem ist, dass Waagen keine präzisen Instrumente sind und Schwankungen der Waagenmessungen nicht unbedingt auf eine Gewichtszunahme hinweisen.

Das gleiche Prinzip gilt für die tägliche Untersuchung Ihres Stuhlgangs. Daher ist es eine viel bessere Strategie, es wöchentlich zu überprüfen. Auf diese Weise können Sie sicher sein, dass Sie Ihre Gesundheit überwachen und sich gleichzeitig keinem unnötigen emotionalen Stress aussetzen.

Der Rat, das Erscheinungsbild des Stuhls nicht zu oft zu überprüfen, ist besonders für Menschen mit RDS relevant. Die Psychologie des IBS kann der einer posttraumatischen Belastungsstörung ähneln.

Wenn Sie durch schwere Symptome traumatisiert wurden, möchte Ihr Gehirn automatisch nach Anzeichen für Ihre Erkrankung suchen. Dies kann zu Hypervigilanz führen, einem ständigen Zustand des ängstlichen Beobachtens und Besorgniserregens.

Das Problem mit IBS ist, dass ein Angstzustand genau die Symptome auslösen oder verschlimmern kann, über die Sie sich Sorgen machen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie versuchen, Ihre Angst aktiv zu reduzieren, wann immer Sie können. Eine Möglichkeit, dies zu tun, besteht darin, Ihren Fokus auf das Aussehen Ihres Stuhls zu reduzieren.

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